„Ich halte das bald nicht mehr aus. Es ist Zeit zu gehen, aber noch kann ich nicht. Lass das endlich sein, das bringt dich doch nicht weiter. Wie lange willst du dir das noch antun? Wenn ich nur könnte. Wenn ich nur etwas mehr Zeit hätte. Wenn endlich die Kinder draußen sind. Noch habe ich zu wenig Geld. Aber ich kann doch nicht einfach kündigen. Und überhaupt, was würden die Leute von mir denken. Das würde mein Mann nie erlauben. Keiner meiner Freunde würde das unterstützen. Was, wenn ich alles verliere…“

Kennst du diese Gedanken und leise Stimmen? Diese inneren Warnungen und deine inneren Verhinderer? Jeder Mensch kennt sie. Und vor allem von Menschen, die ein sehr ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein und Pflichtgefühl haben, sind sie ständige Begleiter.

 

Meine persönliche Erfahrung – mein erster Schritt

Ich kann mich noch sehr gut erinnern, als ich an einem Punkt angelangt war, an dem ich mein Leben verändern wollte, weil ich einfach nicht mehr glücklich war.

Einen guten Job kündigt man nicht einfach

Ich hatte einen guten Job, ich war richtig jemand. Alle waren stolz auf mich und ich genoss großes Ansehen. Ein Job in der Bank, das zählte bei uns. Vor allem am Land. Und heute noch ist es ein Parameter, ob jemand zur besseren Gesellschaft zählt oder nicht. So ein Blödsinn, wenn ich bedenke, wie viel (oder besser gesagt wenig) ich verdient hatte, wie herausfordernd es war im Team zu arbeiten und vor allem, wie unerfüllt jeder Tag endete. Und vor allem, wie ersetzbar ich doch war. Es machte eigentlich keinen Unterschied, ob ich zur Arbeit kam oder nicht, der Laden lief ja ohne mich auch ganz gut weiter. Mir machte diese Arbeit einfach keine Freude. Jeder Tag war anstrengend, vor allem der Montag und mein einziger Lichtblick war, dass ja bald Freitag sein würde. Außerdem musste ich täglich zwei Stunden im Auto verbringen (eine Stunde hin und eine Stunde retour) und verlor zusätzlich noch Zeit, die ich lieber mit meiner Familie verbracht hätte.

 

Mein täglicher innerer Kampf

Je mehr ich versuchte zu entsprechen und weiter jeden verdammten Tag in diesem unliebsamen Job verbrachte, umso kraft- und freudloser wurde ich. Ständig genervt, gereizt von dem Gedanken, die Woche irgendwie zu überstehen, wenig Geduld für die Kinder, keine Energie mehr für die Partnerschaft, dazu noch der Haushalt und zum damaligen Zeitpunkt noch ein Hausbau, der mehr als Energiereserven benötigte. Schlichtweg, es war einfach nicht mehr auszuhalten. Ich wusste, ich musste etwas verändern. So konnte es nicht mehr weitergehen. Aber ich hatte Angst. Widerstände, Mutlosigkeit und Befürchtungen begleiteten und bremsten meinen Wunsch nach Erleichterung und Freude am Tun.

Die größte Angst war wohl die Angst davor, von Familie und Freunden kritisiert zu werden oder noch schlimmer, ausgeschlossen zu werden. Und der nächste Punkt war das Geld. Wovon sollte ich denn leben, wenn ich kündige? Monate mussten noch vergehen bevor ich endlich an den Wendepunkt kam. Der Leidensdruck war nicht mehr auszuhalten (und ich kann ganz schön was aushalten).

 

Der Wendepunkt

Doch der Drang nach einem schönen Leben und endlich wieder Lebenskraft und Lebenslust war größer. So stand ich vor diesem ersten Schritt. Ich schrieb meine Kündigung und setzte mich an den Laptop. Ich googelte nach einem Plan. Und landete bei einem Ausbildungsinstitut in Wien. Ich kündigte und begann eine Ausbildung. Ich kann mich noch gut an den Tag erinnern, als ich mit zittrigen Händen und Hitzeausbrüchen meine Kündigung abgab. Ich hatte Angst. Angst, das Falsche zu tun und unsicher, wie es weiter gehen wird. Und doch tat ich es. Ich folgte meinem Herzen, ohne genau zu wissen, was auf mich zu kommt. Und ohne genau zu wissen, wie es weiter gehen wird. Wie meine berufliche Zukunft aussehen wird. Und weißt du was?

Das war die beste Entscheidung meines Lebens und ich erkannte, dass meine Ängste und Widerstände erstens nur Konstrukte waren, die nicht eintraten und zweitens gar nicht meine eigenen, sondern übernommene von Umfeld und Gesellschaft waren.

 

Die Konsequenzen

Jede Entscheidung hat Konsequenzen. Und eine davon war, dass nicht alle diesen Weg mit mir mitgingen. Manche konnten es tatsächlich nicht verstehen. Doch das war auch nicht nötig. Denn jene, die nicht mehr zu meinem neuen Leben passten, waren auch jene, die mir zum damaligen Zeitpunkt auch nicht mehr gut taten und mich darin bestärkten, nur ja nichts zu verändern. Wie ich später erkannte, waren es Menschen, die gerne etwas verändert hätten, aber nicht den Mut dazu hatten.

Ob es immer einfach war?

Ich will nicht sagen, dass es immer nur einfach war. Das wäre gelogen. Aber was nicht gelogen ist, ist, dass sich mein Leben nach und nach schöner gestaltet hat. Dass ich immer mehr Freude empfand und immer mutiger wurde, mir ein Leben nach meinen Vorstellungen zu gestalten. Dass immer mehr neue Menschen in mein Leben kamen, die besser zu mir passten und mich unterstützen. Die meine Perspektiven teilten und sehr oft auch erweiterten. Ein neues Umfeld entstand und ein neues besseres Lebensgefühl. Heute lebe ich ein Leben, das MICH erfüllt und MIR ENTSPRICHT. Die Freude und das Glück sind meine Begleiter. Und das meines Umfeldes.

 

Jetzt bist DU dran:

Wenn du an einem Punkt angekommen bist, an dem du das Gefühl hast, etwas ändern zu wollen oder zu müssen, dann tu es. Du hast diesen Drang in dir nicht umsonst. Es ist der Ruf deiner Seele und deines Herzens, den du hörst. Deine Seele ist reine Freude und du bist auf dieser Welt um glücklich zu sein. Du darfst dein eigenes selbstbestimmtes Leben führen. Du darfst tun, was dir Freude macht. Und vieles ist vereinbar. Nur eben dann anders.

 

Was möchtest du verändern? Was würdest du sofort tun, wenn du schon könntest? Was hält dich davon ab? Hinterlasse gerne einen Kommentar!

 

Mach den ersten Schritt und buche ein kostenfreies Erstgespräch (30 Minuten) und wir sprechen gemeinsam darüber, wie es für dich möglich wird, deinem Herzen zu folgen. Ich freue mich auf dich!

 

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