Wir leben – ob wir wollen oder nicht – in einer Zeit, in der nichts mehr bleibt, wie es war. Und gerade in dieser außergewöhnlichen Zeit ist es unerlässlich, den Geist und die Seele zu heilen und das eigene Leben in Ordnung zu bringen.

März 2020

Mit März diesen Jahres hat eine Wende begonnen, dessen Tragweite und Ausmaß wohl nur im Ansatz erahnt werden kann. Viele werden es bereits spüren, aber es in der Gänze erfassen kann wohl kaum jemand. Würde es uns gelingen, wäre es wohl ein nicht so großes Ereignis, eines, das nicht die ganz Welt in Aufruhr brächte.

Umbruchszeiten sind Krisenzeiten

Zeiten, in denen Umbrüche geschehen (im Individuellen als auch im Kollektiven) bringen immer eines mit: Unsicherheit. Unsicherheit und Instabilität. Veränderung geschieht rasch und mit der Art der Veränderungen haben wir wenig Erfahrungswerte. Konsequenzen, dessen Ausmaß nur schwer abschätzbar sind, begleiten diese Zeit ebenfalls. Wir sprechen daher sehr oft von Krisen. Derzeit erleben wir eine weltweite Krise und niemand weiß, wohin sie uns führt.

Was brauchen wir in Krisenzeiten ganz besonders?

In solchen Zeiten benötigen wir mehr denn je Stabilität. Doch im Außen gibt es sie nicht mehr im gewohnten Ausmaß. Woher dann bekommen? Aus dem Innen. Deinem eigenen Selbst. Je unsicherer die Umstände im Außen, desto sicherer muss es im Innen sein. Wer in sich selbst nicht gefestigt ist, den beutelt es in Krisenzeiten umher, der wird von seinen Ängsten vereinnahmt und gerät zunehmend in eine „Bewegungsstarre“. Angst lähmt, jeder der schon mal Angst hatte, weiß das. Und sie lähmt nicht nur im Innen, sie blockiert auch die Aktivität im Außen. Das heißt, ängstliche Menschen beginnen sich zu isolieren, einzuigeln und zu verstecken. Gehen wenig raus in die Natur und merken nicht, dass es ihnen dadurch aber zunehmend schlechter geht. Angst schränkt ein und schädigt den Bewegungsapparat, das Nervensystem, dh den physischen als auch den Emotionalkörper und setzt sich zudem in den Chakren fest (das sind Energiewirbel entlang eines Energiekanals entlang des Körpers). Menschen, die in der Angst sind, haben meist ein blockiertes Wurzelchakra, als auch ein blockiertes Sakralchakra.

Heile Chakren bieten Stabilität und Sicherheit

Ist das Wurzelchakra blockiert, fehlen es dem Betroffenen an Vitalität, Lebenskraft, Überleben, Sicherheit, Körperlichkeit, fest im Leben stehen und an Erdung. Ist das Sakralchakra blockiert fehlt es an Lebendigkeit, gesundem Verlangen/Begehren, Lebensfreude, Emotionen, Lust, Sexualität, Kreativität und schöpferischer Kraft und der Fluss der Lebensenergie ist blockiert.

Diese beiden Chakren sind bei ganz vielen Menschen blockiert, gerade in der westlichen Welt. Die Themen dieser beiden Chakren begleiten auch viele Familiensysteme seit Generationen. Denn gerade in früheren Generationen blieb es vielen verwehrt, dem Leben zu vertrauen oder sich dem Leben hinzugeben, ging es doch so lange ums nackte Überleben. Schmerz, Pein und Qualen waren für viele unserer Vorfahren und Vorfahrinnen an der Tagesordnung. All dies zeigt sich auch sehr oft bei uns selbst und nun befinden wir uns in einer Zeitqualität, die nach Heilung der schmerzvollen Vergangenheit in unseren Familiensystemen verlangt. Ich erlebe es in Meditationen oder Familienaufstellungen gerade sehr häufig, dass die Ahninnen und Ahnen bereit sind, zu heilen. Und es uns so gelingt, das Leben anzunehmen, wie wir es von ihnen bekommen haben und etwas Gutes daraus machen.

 

Die eigene Heilung und der größere Zusammenhang

Die Erde transformiert sich und seit März 2020 (eigentlich schon seit 2012, aber nun ist es mehr als deutlich) begehen wir ein neues Zeitalter. Die neue Zeit braucht geheilte Seelen und Menschen. Die neue Zeit ist eine Zeit des neuen Bewusstseins. Doch im Großen wie im Kleinen gilt auch hier: wenn etwas Neues gut werden soll, braucht es einen guten Abschluss des Alten. Und jede/r von uns gestaltet diese neue Zeit mit. Daher gilt, wenn wir uns selbst heilen, heilen wir auch die Welt. Sind wir selbst geheilt, bauen wir eine heile Welt mit auf. Wir gestalten die Zukunft jeden Moment mit. Bewusst oder unbewusst. Daher frage dich bitte: in welcher Welt möchtest du leben? Welche Welt möchtest du deinen Kindern und Enkelkindern hinterlassen?

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