Ich erinnere mich noch gut an meine Hochzeit. Unser erstes Kind (von 3) war schon auf der Welt und ich war wohl die glücklichste Frau auf diesem Planeten. Mein Traum vom idyllischen Familienglück wurde wahr. Mutter, Vater, Kind – glücklich vereint bis dass der Tod uns scheidet. Was soll ich sagen…ich lebe noch, geschieden wurde vorher. Unser ältester Sohn lebt bei seinem Vater.

Der Traum vom Glück

Viele Frauen träumen vom häuslichen und familiären Glück für den Rest ihres Lebens. Einen liebevollen Partner oder Ehemann, gemeinsame Kinder, ein gemeinsames Leben voll Harmonie und Frieden. In den Medien sehen wir dieses Bild täglich und eine tiefe Sehnsucht in uns wird angesprochen. Wir halten diese Bilder allmählich für Realität, was sie allerdings in den wenigsten Fällen ist. Ja es gibt sie, doch nur sehr vereinzelt. Und was wir von vielen Paaren sehen und in Medien vorgegaukelt bekommen, entspricht oftmals einem Schein als weniger der Realität.

 

Trennungen/Scheidungen und ihre „Geschenke“

Eine Trennung/Scheidung ist schmerzhaft. Das liegt in ihrer Natur. Und mit ihr erkennen wir oftmals erst, was wir über Trennungen/Scheidungen denken. Wie wir uns dabei fühlen ist maßgeblich, um unsere Glaubenssätze und Prägungen dahinter zu verstehen. Eine Scheidung kann dir schon mal den Boden unter den Füßen wegziehen, du kannst dich als Versagerin oder minderwertig fühlen. Es gibt Frauen, die sich nicht mehr vollkommen ohne Mann fühlen. Je nachdem, welches (gesellschaftlich und aus deiner Familie geprägte) Bild du über Ehe, Familie und Scheidung in dir trägst, kann es sogar dazu führen, dass so manche Frau daran zerbricht. Viele brauchen oft Jahre, um eine Scheidung zu überwinden, manchen gelingt es nie. Zumindest nicht allein, ohne professionelle Unterstützung oder zumindest einer guten Freundin oder einem guten Freund, der einen da durch tragen kann. Das ist das Eine. Das Andere ist dann noch, welches Bild du über Mutter Sein hast. Und natürlich liebst du dein(e) Kind(er).

 

 

Heutzutage geschieht es immer öfter, dass nach einer Trennung/Scheidung das Kind plötzlich bei seinem Vater leben möchte. Als wäre der Schmerz der Trennung nicht groß genug, fangen dann die Probleme dann oft erst richtig an. Und ein Gefühl geht ganz tief rein bzw. zeigt sich…die Hilflosigkeit. Was tun, wenn das Kind plötzlich beim Vater leben will? Ist es nicht selbstverständlich, dass Kinder bei der Mutter leben? Ein Kind gehört zur Mutter, das ist vielfach die gängige und gesellschaftliche Meinung dazu. Und auch wir Mütter sehen das so. Wir können uns nicht vorstellen, dass unser Kind nicht mehr bei uns sein möchte. Wie kann es bloß? Habe ich versagt? Was habe ich falsch gemacht? Und wieder fühlen wir uns als Versagerin, als Rabenmutter, wir schämen uns und fühlen uns nicht mehr ganz gesellschaftsfähig.

Die Lösung – das kann dich jetzt weiterbringen

Und genau da gilt es anzusetzen. Denn all das stimmt nicht. Wir glauben es zwar, aber es ist völlig falsch, so zu denken. Wenn sich ein Kind dazu entscheidet (ob selbst oder beeinflusst ist völlig nebensächlich) bei seinem Vater zu leben, hat es nichts damit zu tun, dass eine Mutter etwas falsch gemacht hat oder nicht gut genug oder nicht liebenswert ist. Jede Entscheidung diesbezüglich hat einen einfachen Grund und diese Gründe können vielfältig sein, aber niemals heißt das: Mama, ich liebe dich nicht mehr. Auch wenn dein Kind das vielleicht sagt.

Schritt 1

Wenn du damit besser zurechtkommen willst, dass dein Kind beim Vater leben will oder schon lebt, beginne damit, zu verstehen, warum es das will. Ganz oft begeben wir uns in Streit oder Konflikt, weil wir nicht verstehen. Und verstehen ist gar nicht so einfach, wenn man selbst verletzt ist.

Verstehen ist nicht immer so einfach, denn oft ist der Grund dafür nicht sichtbar. Vor allem wenn das Kind mit dem Vater „verstrickt“ ist. Daher empfiehlt es sich, da wirklich genau hinzuschauen. Ich habe gute Erfahrungen mit Familienaufstellungen gemacht. Mit ihrer Hilfe können Verstrickungen leicht sichtbar und vor allem in Liebe gelöst werden.

(Wenn du dazu mehr Informationen möchtest oder dir deine Situation gerne genau anschauen willst, buche dir gerne ein kostenfreies Gespräch mit mir: https://trennungsmamas.youcanbook.me )

Schritt 2

Ein nächster Schritt (und das ist einer der Wichtigsten überhaupt) ist das Betrachten und Umwandeln deiner Gedanken, Glaubenssätze und Prägungen. Du bist in deiner Situation nicht zufällig. Dein Schmerz zeigt dir, dass in dir (und in deiner Familie) noch etwas geheilt werden möchte. Ganz oft ist es so, dass sich gerade bei Scheidungen eine alte Familiengeschichte deiner Herkunftsfamilie wiederholt. Auch das ist kein Zufall. Es gibt eine Lösung für deine Situation, ganz sicher und sie ist einfacher als du denkst, alles was du brauchst, ist etwas Offenheit, ein bisschen Zeit und die Bereitschaft hinzuschauen und den ersten Schritt zu tun. Aber all das lohnt sich, wenn man bedenkt, worum es geht.

Stell dir bitte eine wichtige Frage: wie wird es dir in einem, zwei oder drei Jahren gehen, wenn du jetzt nichts unternimmst?

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Für den Inhalt verantwortlich: Mag. Gabriele Grabner (Trennungsmentorin, Dipl. Psychologische Beraterin) A – 8844 Schöder 106

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